Rote Bühne

22:45     Juliette Lewis

21:05     Alexisonfire

19:25     Sondaschule

18:05     Hammerhead

16:45     The Durango Riot

15:25     Valient Thorr

14:10     Triggerfinger

13:00     Hello Bomb

12:00     Angels And Enemies

Juliette Lewis

(VN) Lindsey Lohan, Bruce Willis oder Will Smith – es gibt viele Schauspieler, die sich neben ihrer Schauspielkarriere in der Musikszene versucht haben. Eine Schauspielerin, die es sich in den Kopf setzte, auf Musik umzusteigen und es geschafft hat, ist Juliette Lewis. In »From Dusk Till Dawn« brillierte sie neben George Clooney. Ihre Filmkarriere begann bereits mit 14 Jahren. In Filmen wie »Natural Born Killers« und »Strange Days« sang sie bereits erste Lieder und es sollte nicht nur dabei bleiben. 2003 gründete sie dann die Band Juliette and the Licks und veröffentlichte drei Alben. Auf Shows teilten sie sich die Bühne mit Rockgrößen wie The Killers, Foo Fighters oder Muse. Nach der Trennung 2009 konzentrierte sich Juliette ganz auf sich selbst und tritt nun unter ihrem eigenen Namen auf. Begehrenswert und hinreißend anzusehen. Die Musik, mit der Juliette daherkommt, zeigt die harte und starke Seite der Frau. Mit Punkrock begeistert sie ihre Fans. Live springt, schreit und singt sie sich die Seele aus dem Leib und lässt das Publikum ihre Emotionen spüren.

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Alexisonfire

(VN) »Ich würde diese Bio gerne damit beginnen, zu betonen, dass ich Bandbios hasse. Sie sind langweilig, selbstgefällig, Schund, gefüllt mit allerlei überdramatischen Adjektiven und sollte ich nie wieder eine von diesen Bandbios lesen müssen, werde ich als ein glücklicher Mann sterben.« So ehrlich liest sich die Bandbiographie der Kanadier Alexisonfire. Post-Hardcore spielt der Fünfer und das hört sich laut eigener MySpace-Seite an »wie ein Typ mit schöner Stimme, der beginnt, sich mit einem Typen zu streiten, der sauer wegen etwas ist. Währenddessen lacht ein anderer Typ, der gerne Punk hört, mit einem anderen, der gerne reimt, und nebenher versucht ein Typ, der wie eine Ratte aussieht, das Tempo zu halten.« Neben den Massen, die der Band ohnehin schon restlos verfallen sind, werden sie auch Kritiker auf der RhEINKULTUR restlos überzeugen können, wenn sie live nur halb so gut sind wie sie sich selbst einschätzen. Der Name ihrer Homepage verrät bereits, was sie von sich halten.

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Sondaschule

(TM) »Irgendwann wird es die Ärzte und die Toten Hosen nicht mehr geben, und dann…« Sänger Tim Kleinrensing beendet den Satz zwar nicht, aber das Ziel ist klar. Nach fünf veröffentlichten Tonträgern, einer Doppel-DVD und 2008 dem Auftritt als Opener bei Rock am Ring ist das Selbstbewusstsein gewachsen. Sondaschule wollen ihren Platz in der Musikgeschichte einnehmen, ohne sich zwischen Oldschool oder Hamburger Schule entscheiden zu müssen. Stattdessen: Sondaschule eben. Bei diesem Namen erwartet niemand etwas. Die Konkurrenz unterschätzt sie. Und Sondaschule fahren gut damit. Die Fans lieben sie, weil sie sich mit der Band identifizieren können. Fast eine Million MySpace-Klicks und über 500 Konzerte belegen dies. Kaum eine deutsche Band ist so fleissig. Angeführt von Klassensprecher Costa Cannabis spielt sich diese Band seit über zehn Jahren zu stetig wachsendem Erfolg. Dem reinen Fun- Punk der Anfangsjahre sind sie entwachsen und mit dem Ende Mai 2010 erscheinenden neuen Album »Von A bis B« werden sie ihrem Ziel ein guten Stück näher kommen.

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Hammerhead

(TM) Die wichtigste deutsche Hardcore-Punkband der 90er Jahre ist zurück. Frontmann Tobias Scheiße und Kollegen sind bekannt und berüchtigt für spektakuläre, aggressive Auftritte. Nach fünf Jahren Pause kehrten sie 2008 zurück auf die Bühne und wollen nun im Heimspiel beweisen, dass sie nichts von ihrer Schlagkraft verloren haben. In Neuwied gegründet, war Hammerhead – mittlerweile in Bonn beheimatet – eine der ersten deutschen Bands, die Hardcore spielten, beeinflusst von New Yorker Bands wie Agnostic Front oder Cro-Mags. Von diesem Image löste sich die Band allerdings kurz darauf und vollzog einen Wandel hin zu aggressivem Hardcore, mit deutschen vom Nihilismus beeinflussten Texten. Auf der RhEINKULTUR zeigt die Band, was sie schon immer verkörperte: eine eigentlich unmögliche Kombination aus Brutalität, Provokation und skurrilem Humor. Hits wie »Handgranate«, »Ich sauf allein«, oder »Asihochhäuser« sind nicht nur Songs, sondern Ausdruck einer unerschütterlichen Haltung.

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The Durango Riot

(VN) Fred, Jake, Eric und Håkan von The Durango Riot kommen aus Schwedens Wäldern. Vier furchtlose Kerle mit einem Haufen verdammt guter Lieder. Sie gehören zu den Musikern, die lieber gleich demonstrieren, was sie können, als große Theorien und Analysen zu geben, über das, was sie machen und spielen. So kann man dann auf ihrer MySpace Seite bei den Einflüssen nur die zwei Worte »Too much« lesen und hinter der Frage, wie sie klingen, steht simpel »Revolution«. Nach Revolution klingt The Durango Riot dann auch – zwischen Arsch-, und Stonerrock, der mal den Sound der schwedischen Kollegen The Hives und dann den der Queens of the Stoneage annimmt, lassen sie mit ihrem Album »Telemission« eine Bombe nach der anderen explodieren. Leidenschaft, Wut und Liebe zur Musik, gepaart mit den verschiedensten Rock’n’Roll-Elementen hört man aus jedem einzelnen Song heraus. Die Band kommentierte das Album mit den Worten: »Wir bewegen keine Berge, wir jagen sie einfach in die Luft!«.

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Valient Thorr

(VN) Lange Haare, Jeans-Klamotten, lange Bärte und ernste Blicke auf dem Bandfoto. Da vermutet man sofort starkes Kopfschütteln, Elektrogitarre und schnelle Gitarrensolos. Das Ganze dann noch begleitet von rhythmischem und sehr lautem Schlagzeug und Schreigesang. Kurz: Metal. Hört man sich die Musik von Valient Thorr an, wird man in dieser Vermutung bestätigt. Lupenreiner Metal. Nicht umsonst wurde die Gruppe von verschiedenen Künstlern und Bands wie bspw. Thin Lizzy, Iron Maiden und Lynyrd Skynyrd beeinflusst. Der Musikstil von Valient Thorr erinnert auch an Rock-Bands wie The Hellacopters oder Riverboat Gamblers. Seit 2000 macht Valient himself mit einem vierköpfigen Gefolge die Bühnen der Welt unsicher. Nach Donnington oder zum Graspop hat es die Band aus North Carolina mit drei Alben, einer selbsproduzierten EP und einer DVD mittlerweile geschafft. 2010 steht neben der RhEINKULTUR und dem Festivalriesen Roskilde eine ausgedehnte Europatour auf der Liste.

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Triggerfinger

(VN) Ein holländischer Journalist meinte nach einem ihrer Konzerte, dass die Belgischen Triggerfinger die Erlaubnis für weitere Auftritte entzogen werden sollte, um anderen hart an sich arbeitenden Rockbands noch eine Chance zu geben. Das fasst das Wesentliche der Triggerfinger Live-Reputation mehr als ungenügend zusammen, denn live zeigt die Band eine treibende, Energie geladene Rockshow, die ihr Publikum verblüfft und dann überwältigt zurück lässt. Das belgische Trio wurde schon lange vor ihrem Debüt »Triggerfinger« zur besten Live Rock Band in den Niederlanden gewählt. Triggerfinger klingt ein bisschen rau, gleichzeitig aber auch tight, weich und sexy. Sie sind laut und groovy. Genau diese Kombination ist das Markenzeichen der Band. »What Grabs Ya?«, das dritte Triggerfinger Album, wurde in den Red Tape Studios in Belgien Anfang 2008 aufgenommen und wird nun endlich auch bei uns veröffentlicht. Dieses Album strotzt vor Testosteron und stellt zufriedenstellend den überwältigenden Live-Sound der Band dar.

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Hello Bomb

(TM) Rockmusik mit Schubrakete unterm Hintern, garniert mit Färbungen aus gut 60 Jahren Rock’n’Roll. Wenn das Erbe der Beatsteaks irgendwann einmal angetreten werden soll, werden die fünf Kölner und Bonner wohl ganz oben auf der Liste stehen. Sänger Bronski: »Wir definieren Rock neu, wir sprengen die Schubladen, in die wir gesteckt werden. Du singst einfach mit, du kannst nicht anders als zu explodieren, wenn wir auf der Bühne sind.« Die fünf Jungs servieren deftigen Arschrock, der den Song in den Mittelpunkt rückt. Die Idee zu Hello Bomb gibt es schon seit November 2006. Nachdem sich das Gründungs-Line-Up gefunden hatte, folgte im Juli 2008 die erste EP mit sechs Songs. Das Debütalbum »Zünder« ist inzwischen auch erschienen. Was euch also live erwartet? In den Worten von Mitch (Gitarre): »Knalliger Vintage-Sound, die Luft brennt vom Gitarrenalarm. Der Drummer prügelt bis die Sprinkleranlage sich gnädig zeigt.« Da es vorerst keine Sprinkleranlagen in der Rheinaue gibt, dürfte das eine heiße Show werden.

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Angels And Enemies

(TM) Schon im Namen der Band spiegelt sich die musikalische Ausrichtung wider: Die Schlacht zwischen Gut und Böse, die Kollision von Schönheit und Brutalität. Aus der Melancholie bricht der Kampf heraus. Auf leisere Melodien folgen heftige Riffs, die sich zum Metalcore-typischen Stakkato steigern und Frontmann Marc brüllt an der Belastungsgrenze. Angels And Enemies wurden 2007 durch die Gitarristen Dirk und Stephie gegründet. In Marc (Vocals), Joschka (Bass) und Malong (Drums) findet man schnell Brüder im Geiste. Zusammen bilden sie einen wütenden Bastard aus traditionellem Metal, Hardcore und Death Metal. Gerade die gefühlsbetonten, melodiöseren Teile unterscheiden sie dabei von der Konkurrenz. Fronter Marc versteht es gut, die Aggressivität in seiner Stimme zu kontrollieren. Reines Brüllen und Gesang werden in einer Balance gehalten, die gerade die deutschen Texte gut zur Geltung kommen lässt. Mit dem Material von zwei EP‘s und dem zwölf Songs umfassende Frischling »GTTKMPLX« werden sie euch auf der Roten Bühne die Trommelfelle zerreißen.

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