2010

Es ging rauschend zu ende. Doch das hat sich die 28. RhEINKULTUR teuer verdient. Nach einer Vorbereitung in tropischer Hitze entluden sich Gewitter über weiten Teilen des Nachmittags und Rheinlands und machten so eine Veranstaltung wie wir sie gewohnt sind unmöglich. Hinzu kommt, dass der Halbfinaleinzug der deutschen Mannschaft ein wirklich mächtiges Alternativprogramm darstellte. Während das Public Viewing im Rahmen des Festivals mit 20.000 Zuschauern sehr erfolgreich verlief, musste der Bühnenbetrieb zwischendurch auch einmal angehalten werden, weil das Wetter es verlangte.60.000 Besucher waren es am Ende, die ausgeharrt haben, um bei sich stabilisierenden Bedingungen friedlich in den Abendstunden das - laut Sebastian Madsen - „Bandhighlight", den Headlineslot der Blauen Bühne, zu feiern.
2009
170.000 Zuschauer und Petrus machten die Veranstaltung zu einem absoluten Highlight in der Geschichte der RhEINKULTUR. Beeindruckende Auditorien bei den Headlinern und schon überdurchschnittlich gut besuchte Shows am Nachmittag waren die Folge. Die Shows der Topbands wurden ausnahmslos abgefeiert wie Könige bei der Krönung. Selig, die nach 15 Jahren zurückkehrten, verließen die Bühne mit einem ebenso breiten Grinsen wie Culcha Candela, dem ersten Headliner auf der Blauen Bühne ohne Backingband. No Use For A Name setzten den Schlusspunkt auf der Roten Bühne. Das 2008 gestartete Umweltprojekt der RhEINKULTUR, „Green Rocks“ konnte ausgebaut werden. In Zusammenarbeit mit „Naturwatt“ wurde die RhEINKULTUR erstmals Co²-Neutral produziert, eine Premiere für eine deutsche Veranstaltung dieser Größenordung.
2008
Nach einer turbulenten Aufbauwoche, die uns wetterbedingt vor große Herausforderungen stellte, wurde die RhEINKULTUR 2008 auch nicht verschont. Doch auch das änderte nichts daran, dass wir mit 140.000 Gästen wieder eine Party feiern konnten, die friedlicher und abwechslungsreicher kaum hätte sein können. Der sich über Stunden androhende Regen, der dann in den Abendstunden noch kam, konnte nichts dagegen tun, dass unsere Headliner Konzerte für die RhEINKULTUR-Geschichtsbücher vor proppenvollen Wiesen spielten. Die Sportfreunde Stiller, die sich ebenso auf ihren zweiten RhEINKULTUR-Auftritt freuten wie wir, haben ein Glanzlicht auf einen geschmeidigen Tag gesetzt und Anti-Flag rockten gleichzeitig zehntausende vor der Roten Bühne nicht weniger eindrucksvoll. 2008 etablierte die RhEINKULTUR ihr eigenes Umwelt-Programm “Green Rocks”.
2007
Die RhEINKULTUR feiert ihr 25-jähriges Jubiläum und bricht dafür die bisdato selbst auferlegte Regel, dass jede Band nur einmal auf der RhEINKULTUR spielen darf. Am 07.07.07 kommen über 200.000 Besucher in die Rheinaue – Besucherrekord! – und feiern einen entspannten Tag mit Gästen wie Sick of it All, Calexico, Donots oder Madsen. Den absoluten Höhepunkt bietet der Auftritt des erst zwei Wochen zuvor angekündigten Überraschungsheadliners Die Fantastischen Vier, bei dem sich ein bis dato nicht gesehenes Menschenmeer vor der Blauen Bühne versammelt. Wer die RhEINKULTUR verpasst hat, hat in diesem Jahr zum ersten Mal die Chance, die Auftritte der Roten Bühne 2007 in kompletter Länge und das Best Of des WDR Rockpalast der vergangenen jahre online auf der neu gestalteten Homepage im Bunch.TV-Videoplayer zu bewundern.
2006
Das Festival läuft geschmeidig und 110.000 Besucher feiern an einem der heißesten Tage des Jahres eine großartige, ausgelassene und friedliche Party. Die Mad Caddies lassen die Wiese vor der Roten Bühne fast aus allen Nähten bouncen, während Death Cab For Cutie im Akkord Gänsehautfeeling auf der Blauen Bühne produzieren. Die Grüne Bühne wird in diesem jahr vom Bundesamt für Naturschutz präsentiert – Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit im Rahmen von „Sounds For Nature“. Einziger Wermutstropfen: aufgrund der gleichzeitig stattfindenden Weltmeisterschaft kommen nicht so viele Besucher wie erwartet zur RhEINKULTUR.
2005
RhEINKULTUR ist erstmals “Sounds For Nature”-Festival und wird damit ausgezeichnet für seine Arbeit und Anstrengungen im Bezug auf die Naturverträglichkeit des Festivals. 145.000 Fans feiern mit über 50 Acts bei durchwachsenem Wetter, nachdem in den tagen vor der Veranstaltung eine Sinnflut die Rheinaue heimgesucht hatte. Der unangefochtene König der 23. RhEINKULTUR ist ein Arzt, heißt Farin Urlaub und ist mit seinem Racing Team angetreten, die Bonner das feiern zu lehren. Das hervorragend und geschätzte 80.000 fans jubeln ihm zu. Der WDR Rockpalast ist zum zweiten mal Teil der RhEINKULTUR und sendet eine Doku, die ein lebensnahes geffühl vermittelt, wie Deutschlands größtes eintrittsfreies Festival funktioniert.
2004
130.000 Menschen feierten ultraentspannt bis in die Dunkelheit. Dann und wann hat der Wettergott drohend den Finger gehoben, doch die RhEINKULTUR ist mit ein paar Tropfen glücklich davongekommen.Das Resumee ist durchweg positiv: Die Riesenparty ging völlig entspannt und ohne nennenswerte Vorfälle über die Bühnen. TheDarkness, heiß erwarteter Topact auf der Blauen Bühne, erlebten eine Sternstunde und ihren größen Auftritt auf dem europäischen Festlandbis jetzt vor der proppenvollen Wiese in der Rheinaue.
2003
Die RhEINKULTUR wird erstmals von der neu gegründeten RhEINKULTUR GmbH veranstaltet und wird ein voller Erfolg. Die Sportfreunde Stiller, Hellacopters, Boysetsfire und viele mehr spielen vor 170.000 Besucher begeisterter Fans. Der neue Sportbereich mit den Skatecontests, Streetballturnier und Mountainboarding wird mehr als nur gut angenommen.
2002
Passend zum 20. Geburtstag der Veranstaltung zeigt sich auch der Wettergott wieder einmal von seiner freundlichen Seite. Wieder dabei auch eine eigene Hip-Hop Bühne, die von den Fans begeistert aufgenommen wird. 130.000 Besucher feiern mit Michael Franti & Spearhead, MC Rene, Suzanne Vega und den H-Blockx eine entspannte Geburtstagsparty, an deren Abschluss ein großes “Danke-an-Euch-alle”-Feuerwerk steht.
2001
beweist einmal wieder aufs Neue, dass RhEINKULTUR Besucher zäh sind. Trotz nachmittäglicher Regenschauer und eines unglaublichen Platzregens am Abend feiern immer noch ca 100.000 Menschen Bands wie Jimmy Eat Word, Fun Lovin Criminals, die Backyard Babies oder Ash.
2000
schlägt die RhEINKULTUR im wahrsten Sinne des Wortes wie der Blitz ein. Ein heftiges Gewitter sowie ein Blitzeinschlag auf dem Geländekann aber die gute Stimmung der ca 130.000 Besucher nicht trüben. Passend zum neuen Jahrtausend wagt auch die RhEINKULTUR mit einer im Vorfeld heiß diskutierten, vom Publikum dann aber begeistert aufgenommenen eigenen Elektronic Dance-Area den Schritt in eineneue Richtung.
1999
begeistert die RhEINKULTUR wieder über 190.000 Zuschauer. Die Wiese am Abend ist ein einziges Menschenmeer. Die Chartbreaker Tito & Tarantula, die Bloodound Gang, sowie Drumikone Billy Cobham mit Paradox sind die absoluten Highlights eines Festivals,das einen würdigen Abschluß für das erste RhEINKULTUR-Jahrtausend bildet.
1998
spielt die Sonne wieder mit: gut 150.000 Besucher strömen in die Rheinaue und genießen ein von neuen Höhepunkten geprägtes Festivalprogramm.Erst nach den umjubelten Auftritten von Extrabreit, den Mighty Mighty Bosstones und Macka B setzt während des wieder gigantischen Drum-Musik-Feuerwerks Regen ein.
1997
ist die RhEINKULTUR wieder von Wetterproblemen begleitet. Ein 40minütiger Platzregen verwandelt die Rheinaue in eine Schlammwüste.Trotzdem feiern über 120.000 Zuschauer ‚eine Party, die sich “gewaschen” hat. Kaum ein Gast verläßt die Veranstaltung. Grund ist u.a. das eindrucksvolle DRUM Musik-Feuerwerk, das den krönenden Abschluß der Veranstaltung bildet.
1996
fällt die RhEINKULTUR zum ersten Mal buchstäblich ins Wasser. Trotz der mit nur 10C niedrigsten Temperatur zu diesem Datum seit 45 Jahren und beinahe durchgehenden Niederschlags bewegensich dennoch circa 80.000 Menschen zur RhEINKULTUR
1995
kommen erneut ca. 200.000 Fans zur RhEINKULTUR. Das nun weitläufiger angelegte Festivalgelände, der großzügige Platz vor der Roten Bühne und die lockere Stimmung vor der Gelben Bühne führen zu einem “ganz entspannten Riesenfest”, so der Bonner General-Anzeiger.
1994
besuchen laut Polizeischätzung fast 200.000 Menschen das Festival. Star des Riesenevents ist diesmal neben 35 Bands die “Sendung mit der Maus” live auf der Kinderbühne.
1993
genießen 140.000 Menschen vor 4 Bühnen 46 Bands. Der erstmals aufgebaute Kindergarten ist ein Riesenerfolg. Aufgrund der guten Resonanz des Vorjahres gibt es einen zweiten Biergarten.
1992
erleben 150.000 Besucher die RhEINKULTUR mit einer neuen Attraktion: Ein großer Biergarten lädt zum gemütlichen Verweilen bei guter Musik ein. Wieder gibt es ein neues Bühnenkonzept: das Indiezelt weicht der Roten Bühne, die große Bühne wird zur Blauen Bühne und die Jazz- & Kleinkunstbühne zur Gelben Bühne.
1991
versammeln sich 130.000 Menschen am heißesten Tag des Jahres, um das nunmehr größte Open-Air-Festival Deutschlands zu erleben. Ein eigens entwickeltes Umweltkonzept überzeugt dermassen, dass es von anderen Gro§veranstaltern, wie z.B. dem DFB, übernommen wird.
1990
zieht die RhEINKULTURüber 100.000 Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet in die Bonner Rheinaue. Das im Vorjahr installierte Indiezelt ist ein inzwischen häufig kopierter Publikumsmagnet. Die RhEINKULTUR hat sich spätestens in diesem Jahr als feste Größe in der bundesdeutschen Festivallandschaft etabliert.
1989
erleben 80.000 Besucher eine neue Epoche der RhEINKULTUR. Erstmals werden auf drei Bühnen 25 Bands und Künstler präsentiert. Neu ist das sogenannte Indiezelt, das nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seine musikalischen Highlights besticht.
1988
feiern “50.000 Fans in RhEINKULTUR”, so die Überschrift der Bonner Rundschau. Die Veranstaltung avanciert zum Geheimtipp der Talentsucher von Plattenfirmen und wird von Musikzeitschriften zum Publikumsrenner auserkoren. Im internationalen Programm können die regionalen Gruppen erfolgreich ihren Stellenwert untermauern.
1987
pilgern 20.000 Fans zur RhEINKULTUR. Sie erleben die Supershow der Hardrock-Gruppe Vamp, die daraufhin einen Plattenvertrag bei Warner Bros. erhält. Ebenfalls dabei: Die Pioniere des späteren Weltmusikbooms 3 Mustapha 3.
1986
umjubeln 10.000 Fans die Kinderband SST. Als Gageinlage geplant, entwickeln sie sich zu den heimlichen Stars der RhEINKULTUR. Ein Glücksgriff ist auch die Formation Trio Rio, die rechtzeitig zum Festival mit “New York, Rio, Tokio” einen Riesenhit landet.
1985
können 9.000 Besucher ausnahmsweise ein zweitägiges Open-Air genießen. Im Rahmen der Berliner Theaterwochen in Bonn wird dieses Experiment gewagt. Gleichzeitig kommt es zur endgültigen kulturpolitischen Anerkennung durch die Stadt Bonn.
1984
finden sich schon 6.000 Besucher und 12 Musik- und Theatergruppen auf der RhEINKULTUR ein. Gestärkt durch den Erfolg des Vorjahres beschließen die Organisatoren, die Veranstaltung zu einer dauerhaften Einrichtung zu machen.
1983
feiern 4.000 Fans bis tief in die Nacht die 1. RhEINKULTUR.







